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Bootycall

Steven Reinprecht

In dieser ersten Saison spielte Reimer aber noch nicht regelmäßig neben dem inzwischen 39 Jahre alten Steven Reinprecht, dem zweiten herausragenden Angreifer der Ice Tigers. Der Kapitän über den ältesten Spieler der Ice Tigers: "Bei uns ist das eine besondere Chemie. Ich habe auch mit anderen hervorragenden Spielern gespielt - ohne diese Chemie. Da können Spieler individuell noch so stark sein, wenn es nicht klick macht, wird man gut spielen, aber nicht auf dem Niveau, auf dem wir die letzten Jahre glücklicherweise spielen konnten. Mit Steven habe ich auf dem Eis ein Verständnis, das in dieser Form selten ist."

Reimer und Reinprecht belegten die ersten beiden Plätze der Scorerwertung der Deutschen Eishockey-Liga. Schöneres Eishockey hat man in der DEL nicht wirklich zu sehen bekommen. Letztlich wird man aber auch diese beiden Eishockey-Künstler allein an den Titeln messen, die sie Nürnberg geholt haben.

http://www.nordbayern.de/sport/ice-tigers-blick-zuruck-vor-den-playoffs-1.5053473

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Steven Reinprecht: Ehrgeizig wie vor 17 Jahren

Steven Reinprecht holt sich einen Sprungkasten aus einer Ecke des Kraftraums der THOMAS SABO Ice Tigers und baut diese in der Mitte auf, schnappt sich aus der anderen Ecke zwei Kurzhanteln, steigt mit diesen auf den Sprungkasten und macht einbeinige Kniebeugen. Was beim normalen Bürger für eine komplizierte Knieverletzung mit mehreren Bänderrissen sorgen würde, gehört für Reinprecht zum lockeren Aufgalopp vor dem eigentlichen Krafttraining. Zum 17. Mal bereitet sich der mittlerweile 40-jährige Ausnahmesportler auf eine Eishockeysaison als Profi vor und wirkt dabei fokussiert wie eh und je. Dass er den Großteil seines Sommertrainings in Nürnberg, seiner mittlerweile zweiten Heimat, bestreitet, liegt vor allem an seinen Kindern Henning und Mette, die derzeit noch zur Schule gehen. Die Reise in seine eigentliche Heimat Denver im US-Bundesstaat Colorado muss daher noch warten.

Für Reinprecht ist das allerdings kein Problem: „Letztes Jahr war eigentlich das erste Mal in meiner Karriere, dass ich nach der Saison noch länger geblieben bin. Henning ist jetzt in der zweiten Klasse und wir wollten ihn hier in Nürnberg bei seinen Freunden zur Schule gehen lassen und nicht daheim in Denver noch einen Monat in die Schule schicken.“ Während Sohn Henning seinen Vorsprung bei den Deutschkenntnissen nun also weiter ausbaut („Er korrigiert mich, wenn ich einen Fehler bei der Aussprache mache“), wurde es für Steven Reinprecht seit Saisonende keinesfalls langweilig. Im Mai stand eine Familienreise nach Vietnam und Thailand auf dem Plan. Reinprechts Bruder lebt seit drei Jahren in Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam und arbeitet dort als Geologe für eine Ölfirma. „Wir planen die Reise schon seit einigen Jahren, jetzt hat es endlich geklappt und sehr viel Spaß gemacht“, erzählt Reinprecht. „Wir haben unsere Basis bei meinem Bruder eingerichtet und sind von dort aus quer durch Vietnam und nach Thailand gereist.“ Nur bei Henning hielt sich der Spaß phasenweise in Grenzen. Am Tag vor dem Abflug nach Vietnam brach er sich beim Fußballspielen das Handgelenk und durfte dementsprechend trotz tropischer Temperaturen nur zusehen, wie sich der Rest der Familie im Pool abkühlte.

Wie es sich mit einem Gips am Handgelenk anfühlt, weiß Steven Reinprecht freilich selbst nur zu gut. Zu Beginn der vergangenen Saison verpasste er insgesamt sechs Wochen und kam dadurch schwerer in Tritt als sonst. Dennoch brachte er es inklusive Playoffs wieder einmal auf beeindruckende Zahlen: In insgesamt 58 Spielen erzielte er 22 Tore und 41 Assists. Dass er ein außergewöhnlicher Eishockeyspieler ist, haben auch die anderen DEL-Spieler längst begriffen. Bei einer von Eishockeynews durchgeführten Spielerumfrage landete Reinprecht sowohl bei der Wahl zum wertvollsten als auch zum besten Spieler der DEL auf dem zweiten Platz, jeweils hinter seinem Sturmpartner Patrick Reimer. Dass es am Ende nicht für den ganz großen Schritt gereicht hat, wurmt Reinprecht zwar noch immer ein wenig, dient gleichzeitig aber auch nur noch mehr als Ansporn: „Wir haben die ganze Saison an uns geglaubt, das Trainerteam um Rob und Martin war richtig gut. Wir hatten gute Playoffs, auch wenn das Ende natürlich enttäuschend war. Wir waren alle der Meinung, dass wir einige Spiele gegen Wolfsburg verloren haben, in denen wir einen Sieg verdient gehabt hätten. Aber so ist der Sport, jetzt arbeiten wir hart in der Sommerpause und tun alles dafür, kommende Saison den nächsten Schritt zu machen.“

Um den nächsten Schritt machen zu können, wird das Team ein leicht verändertes Gesicht haben. Steven Reinprecht freut sich jedenfalls auf die Neuzugänge: „Zuerst muss man sagen, dass es nie leicht ist, Spieler gehen zu sehen, die zu Freunden geworden sind. Gleichzeitig werden wir die neuen Jungs aber mit offenen Armen empfangen. Sie werden uns helfen, die kommende Saison noch erfolgreicher zu sein.“

Für Steven Reinprecht wird die kommende Saison die fünfte in Nürnberg sein. Noch nie war es ihm bisher in seiner langen und erfolgreichen Karriere vergönnt, länger als vier Jahre am selben Standort zu spielen und zu leben. Ein weiteres Zeichen dafür, dass Nürnberg bei Familie Reinprecht einen ganz besonderen Stellenwert genießt. Wenn der Flieger in der kommenden Woche nach Denver abhebt, wird sich das für Steven Reinprecht wie ein Flieger in den Urlaub anfühlen, bevor er Ende Juli zurück nach Nürnberg kommt, den Sprungkasten aufbaut, sich Hanteln nimmt und einbeinige Kniebeugen macht, locker und kraftvoll wie vor 17 Jahren.

http://icetigers.de/content/steven-reinprecht-ehrgeizig-wie-vor-17-jahren

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Grund-sympatischer Kerl und mMn bester Spieler der DEL! Wenn er mal seine Karriere beendet, wird das Management sich was überlegen müssen...

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vor 13 Minuten schrieb Townsend:

 

 

Grund-sympatischer Kerl und mMn bester Spieler der DEL! Wenn er mal seine Karriere beendet, wird das Management sich was überlegen müssen...

 

 

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Kann Maddin ablösen ???

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Ehrlich gesagt könnte ich mir ein Duo Jiranek - Reinprecht verdammt gut vorstellen! Bei der NHL - Erfahrung, die Reinprecht hat, wäre er sicher ein Gewinn an der Bande. Zudem hat er bestimmt gute Connections für Neuverpflichtungen...

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Wenn sie schlau sind, versuchen sie einem Reinprecht eine Karriere nach der Karriere in Nürnberg schmackhaft zu machen.

Es ist keine Selbstverständlichkeit für einen Profi aus Übersee, dass er hier auch privat Fuß gefasst hat.

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Wenn die Möglichkeit besteht muss man den Kerl in den Verein integrieren! Und am besten gleich um den EHC 80 auf Vordermann  zu bringen???das wäre ein Traum.

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Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zum Penalty Sieg über die Roosters. Ihre Einschätzung!


Steven Reinprecht: Ich denke, dass es ein gutes Spiel war. Beide Teams hatten einige hochkarätige Chancen – für den Zeitpunkt der Saison war es schon ein schönes Spiel! Außerdem war es  zudem noch Iserlohns erstes Heimspiel – „Home Opener“ – uns so wussten wir schon, dass sie sehr schnell und hart in dieses Match gehen werden und dabei großen Druck ausüben werden.

Leider hatten sie Erfolg und haben direkt nach 50 Sekunden ein Tor geschossen. Aber wir haben sehr gut auf diesen frühen Gegentreffer reagiert, haben mehrfach ausgeglichen und konnten im entscheidenden Penalty-Schießen gewinnen. Wir haben hier einen richtig guten Job abgeliefert! Dreimal lagen sie hinten, aber schafften jedes Mal den Ausgleich!


Wir kamen von hinten, haben, wie Sie richtig sagten, dreimal einen Ein-Tore-Rückstand aufholen können - das war schon ein gutes Gefühl. Das hat uns noch zusätzlich motiviert.


Sie hatten Ihren Home-Opener gegen Augsburg mit 1:2 verloren – standen Sie jetzt schon ein wenig unter Druck das Spiel am Seilersee gewinnen zu müssen?


Steven Reinprecht: Wir haben unser Heimspiel am Freitag ziemlich unglücklich verloren, als der Puck in den letzten Mi-nuten einige Male nicht so lief, wie wir es uns erhofft hatten. Also wollten wir jetzt hier wieder Gutmachung betreiben. Wir haben gegen die Iserlohner im letzten Jahr schon in den Playoffs gespielt, und daher wussten wir in etwa, wie wir in Iserlohn zu agieren haben - mit ihren Fans als sechsten Mann im Rücken!

Nach 49 Sekunden das 0:1 nach Videobeweis – es war wirklich kein guter Start ins Spiel!


Steven Reinprecht: Nein, es war wirklich ein harter Start in dieses Spiel! Sie kamen sehr konzentriert aus der Kabine, wollten uns überrennen und hatten auch Glück mit ihrem Tor. Aber unsere Reaktion auf diesen frühen Rückstand konnte sich sehen lassen. Unser restliches erstes Drittel war eigentlich recht gut und auch in der verbleibenden Zeit sah es ganz gut für uns aus. Wir haben einige Chancen herausgespielt und auch einiges an Druck aufgebaut. Unser Unterzahlspiel war heute sehr gut und in diesem Zusammenhang muss ich vor allen Dingen Dave (Steckel) erwähnen, der in dieser Disziplin ganz herausragend gespielt hat!


In der 7. Minute gab es einen kleinen Aufreger, als David Dziurzynski verletzt vom Eis musste – aber später zurückkam. War es ein sogenannter >Wake Up Call< für Ihre Ice Tigers, da kurz darauf der erste Ausgleich fiel?


Steven Reinprecht: Wir haben uns diese Situation auch angesehen. Es war kein Foul von unserem Spieler. Die Iserlohner >22< (Dziurzynski) hat unseren Mann hart in die Bande gecheckt, der zurückprallte und den Iserlohner unglücklich traf. Ja, und dann  haben wir dieses Momentum wohl ein wenig für uns nutzen können.


Wie sieht Ihr Saisonziel aus?


Steven Reinprecht: (wie aus der Pistole geschossen) Die Meisterschaft gewinnen!
Nein, wir wollen in jedem Spiel mit größtmöglichem Einsatz und hart spielen! Wenn wir das schaffen, werden wir sehen, was wir schaffen werden. Wir wollen so gut es eben geht spielen, wir wollen einer für den anderen laufen und einer für den anderen da sein – wir wollen ein richtiges Team sein!
Aber eigentlich hatten Sie mit Ihrer ersten Aussage, dass das Ziel die Meisterschaft ist doch Recht! Denn sonst brauchten Sie doch gar nicht erst zu spielen, oder?


Steven Reinprecht: Ja klar, das ist das Ziel eines jeden Eishockeyspielers! Aber bis zum Erreichen dieses Zieles ist es ein sehr weiter,  langer Weg. Sicherlich hat jede Mannschaft die Meisterschaft im Auge, jede könnte es machen, aber – sorry – näher möchte ich mich dazu nicht äußern.


Danke und weiterhin viel Erfolg!

http://www.eishockey-online.com/index.php/eishockey-news/interviews/15469-interview-mit-steven-reinprecht-von-den-thomas-sabo-ice-tigers

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Reinprecht liegt hingegen voll im Zeitplan und soll in der Olympia-Pause aufs Eis zurückkehren. 

NN-Bildergalerie

Townsend und jeloki1985 gefällt das

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Der Kerl ist einfach der Hammer !!! Freu mich auf ihn ! 

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