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Hockey_Joe

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  1. Zu Bartalis: So unterschiedlich können die Sichtweisen sein. Ich hab ihn gestern als sehr agilen Stürmer erlebt, der mit seiner tollen (Lauf-) Technik auch individuell gegen die starken Münchner dagegen halten und sich Chancen erspielen konnte. Zur Titulierung "chancenlos": Schon vergessen, was wir von unserem Team gefordert haben, als wir jahrelang dort unten standen? Wir haben gefordert, dass das Team trotzdem alles gibt - um so vielleicht wenigstens den letzten Platz zu verhindern. Und deswegen geht es auch für Straubing sehr wohl noch um etwas und deswegen ist Straubing auch mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation keineswegs chancenlos. Und deswegen die Titulierung "chancenlos", salopp gesagt, Unsinn. Auch in Straubing werden dem Gast die Punkte keineswgs auf dem goldenen Tablett serviert.
  2. Der Zeitpunkt der Diskussion wundert mich etwas. Nur so viel: Die häufig betrachteten Kriterien Leistung (sowieso subjektiv) und Scoring/Statistik werden nicht die einzigen Aspekte für die Entscheidungsfindungen sein. Die eine oder andere Entscheidung wird dem Club wohl abgenommen werden (Kandidat Nr. 1 hierfür dürfte Weltenbummler Fleury sein). Weitere Kriterien wären z. B. das Preis-/Leistungsverhältnis (für uns wohl ein ewiges Geheimnis), der Gesundheitszustand und die individuellen Entwicklungschancen. Und last but not least: Die Rollen im Team müssen besetzt werden. Im Ergebnis wird es wohl auch Veränderungen geben, die anders aussehen, als gemeinhin vermutet/erwartet.
  3. Wir brauchten Punkte, das Team bringt 2 mit, trotz eher schwachen Spiels. Da muss man nicht unzufrieden sein. Am Freitag ist das Team in der komfortablen Situation, dass der Gegner das Spiel machen wird und zudem hoher Favorit ist. Bisher haben die Wild Wings in solchen Spielen besser ausgesehen, als in den Spielen, in denen es Punkte machen "musste". Noch ein Detail zum heutigen Spiel: Sogar die Düsseldorfer Presse findet, dass das erste Tor durchaus hätte anerkannt werden können: https://www.nrz.de/sport/lokalsport/duesseldorf/duesseldorfer-eg-holt-nur-einen-punkt-gegen-schwenningen-id213075719.html .
  4. Interessantes Spiel zweier Teams mit ähnlicher Spielanlage. Wobei Schwenningen mehr Speed im Team hat, woraus die ersten beiden Tore (beides Super-Spielzüge) resultierten. Düsseldorf mit mehr Physis (was wohl auch mit der Ansprache von Pellegrims nach dem 2. Schwenninger Tor zu tun hatte) und immer wieder mit diesen gefährlichen Schlenzern auf das Schwenninger Tor. Es war gestern auch ein wenig Glück dabei (insbesondere das Tor von Danner), mit etwas mehr Disziplin hätte durchaus auch Düsseldorf die 3 Punkte auf der Haben-Seite verbuchen können. Nicht gefallen hat mir der Düsseldorfer Goalie. Was soll dieses grundlose Nachschlagen? Eine dieser Szenen ist gut in der Zusammenfassung von der Telekomsport eingefangen: Das Nachschlagen, das im 2. Drittel zur Rudelbildung führte. Völlig überflüssig – und doch für Bakala ungestraft! Was mich zum 2. Punkt führt, der mir gestern nicht gefallen hat: Die Schiedsrichterleistung: - Überhaupt keine Linie, am Anfang nichts gepfiffen, zum Schluss selbst Nichtigkeiten. - Narrenfreiheit für den Düsseldorfer Goalie. - Anspielpunkte nach Gutdünken festgelegt (was sogar den sonst so beherrschten Cortina im 3. Drittel kurzzeitig aus der Fassung brachte). Das war ne miese Leistung der Zebras.
  5. Erneut eine ganz tolle Mannschaftsleistung. Es verbietet sich eigentlich, irgendjemanden herauszuheben, alle haben ihren Job voll und ganz erledigt - und noch mehr. Für Herpich hat´s mich gefreut, dass er ausgerechnet gegen seinen Ex-Club getroffen hat. So, mit Karten für Samstag wird´s jetzt ganz eng, nur noch knapp Hundert Stehplatzkarten lt. System.
  6. Exakt das selbe Argument gab es vor ein paar Wochen schon mal aus Mannheim: Im Falle von Larkin. Wobei ich in beiden Fällen auch den jeweiligen Trainer in der Verantwortung sehe, der Spieler dermaßen "motiviert", dass sie sich zu solchen Aktionen hinreißen lassen. Mannheim hat m. E. kein Problem mit dem Team und der Qualität, sondern mit dem bevorzugten Trainertypus. Womit wir bei einer der Schwenninger Stärken wären: Stewarts Rezept aus der verstaubten Rumpelkammer des gestrigen Eishockeys lief in´s Leere, weil Schwenningen auf den tw. überharten Spielstil einfach nicht einging. Man schaut auf sich selbst und auf den eigenen Gameplan, egal, was der Gegner so auspackt. Genau so präsentiert sich auch Cortina auf der Pressekonferenz: Er kommentiert nicht die Spielweise des Gegners, sondern fast ausschließlich das eigene Spiel. Das alles wirkt zwar aus der impulsiven Fanperspektive mitunter etwas "passiv", aber ist Teil der Erfolgsstrategie.
  7. Ja, es ist wirklich beeindruckend: Da fällt bei uns 50% der Verteidigung aus und in Mannheim bekommen die Adler vor dem Spiel so richtig Druck von Hopp, Presse, Trainer - und trotzdem gewinnen die Wild Wings das Spiel, für das es gefühlt viel mehr als 3 Punkte gibt! Respekt vor dem Team, das sich auch durch das harte Einsteigen der Mannheimer nicht hat provozieren lassen, sondern einfach weiter sein Spiel gespielt hat. Hoffentlich kann Bittner schnell wieder mitmachen, denn lange kann das in der Verteidigung nicht gut gehen.
  8. Wenn die Wild Wings gewonnen haben, hatte in dieser Saison der Erfolg fast immer zahlreiche Väter. Gestern wurde verloren und auch hieran haben viele Spieler mitgewirkt. Vor allem in den ersten beiden Dritteln fehlte die defensive Sicherheit, was sich aus der Personalsituation heraus gut erklären lässt. Ein Lichtblick ist, dass das im Laufe des Spiels aber besser wurde. Darüber hinaus fehlte die körperliche und geistige Frische. Ein vernünftiger Spielaufbau gelang viel zu selten. Ärgerlich ist, dass das Spiel nicht zuletzt dank des gut funktionierenden Überzahlspiels trotzdem zu gewinnen gewesen wäre, aber auch die Chancenverwertung war gestern nicht gut genug. Null Punkte gegen 2 direkte Konkurrenten ist natürlich schlecht. Und den Aussagen/Prognosen zufolge wird sich die Personalsituation so bald kaum entspannen. Trotzdem hat das Team bisher gezeigt, dass es auch mit Rückschlägen umgehen kann und mental stabil ist. Daher bin ich durchaus zuversichtlich, dass die die Wild Wings in den 3 nun folgenden Auswärtsspielen nicht punktelos bleiben werden.
  9. Das Trio steht dafür, dass der nicht einfache Weg, den der Club eingeschlagen hat, derzeit erfolgreich um gesetzt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass es sich bei deutschen Spielern herumspricht, dass hier ein Trainer-Trio am Werke ist, das mit jungen Spielern arbeiten kann, Geduld hat und den Spielern Eiszeit gibt. Kann durchaus sein, dass es daher für Schwenningen nach dieser Entscheidung künftig etwas leichter wird, talentierte junge Spieler zu verpflichten.
  10. Das macht schon Sinn und hat mit der NHL nicht viel zu tun, außer, dass das dort schon länger so praktiziert wird. Der Sinn dahinter: Es soll leider Spieler geben, die wiedergenesene Gegenspieler genau dort angreifen, wo sie ihre Verletzung hatten. Solchen üblen Praktiken will man die Basis entziehen. Zum gestrigen Spiel: Ich habe nach dem Mittwochspiel gesagt, dass sich Pech und Glück erfahrungsgemäß im Laufe einer Saison häufig in etwa ausgleichen. Mittwoch war Pech im Spiel, gestern Glück. Wobei: Ohne 5 Spieler, von denen kein Einziger "Füllmaterial" ist, hat man sich das Glück auch hart verdient.
  11. Einer der Vorredner hat´s bereits erwähnt: Bittner und Herpich haben gestern ein prima Spiel gemacht. Wenn man die 60 Minuten betrachtet, so geht der Sieg für WOB auf jeden Fall in Ordnung, wenn man die letzten 5 Minuten betrachtet, so war eben auch Pech dabei (fragliche Nicht-Abseits-Entscheidung; Schuss an´s Gestänge 18 Sekunden vor Spielende). Trotzdem war das Spiel absolut Werbung für den Sport. Kann es eigentlich sein, das Bohac gestern nicht / kaum eingesetzt wurde, obwohl er auflief und Sacher verletzt ist?
  12. Sehe ich ganz ähnlich: Der ausgeprägte Zugvogel Fleury hat evt. noch nicht genug gesehen von der großen weiten Eishockeywelt. Außerdem war seine Verhandlungsposition aktuell nicht die beste. Nach ein paar starken Monaten in Schwenningen (hoffentlich!) ist seine Verhandlungsposition wieder eine andere. Dass er sich nicht mit dem Spatz in der Hand zufrieden gibt, sondern auf die Taube auf dem Dach schielt, spricht für ihn.
  13. Wer bei einer A-WM 5 Punkte macht, kann nicht gänzlich untalentiert sein. Klar ist aber auch, dass sich Rech in absehbarer Zeit steigern und seine PS auch bei den Wild Wings auf den Boden bringen muss. Ihm fehlt bisher noch die Bindung zum Spiel, er hatte vielleicht auch noch nicht die passenden Nebenleute. Lassen wir ihm einfach noch ein paar Wochen Zeit.
  14. Ja, es war Bender, dem der Fehler unterlief.